„Eltern als Detektivinnen und Detektive“

Eltern und Grosseltern sind zu einer besonderen Art von Schulbesuch eingeladen.
Während zwei Stunden schlüpfen Sie in die Rolle einer Detektivin eines Detektivs. Dabei nehmen Sie Ihr Kind/ Enkelkind in der Schule 3×3 mit Hilfe von Beobachtungsbogen unter die Lupe. Diese Beobachtungsbogen werden bei Beginn des Schulbesuchs abgegeben.
Ehepaare können diesen Schulbesuch gemeinsam machen oder auch einzeln.
Eine kurze Orientierung über den Job als Detektivin
Es gibt einige wichtige Punkte zu beachten:
- Beobachten Sie das Kind aus einigem Abstand. Suchen Sie sich einen Platz wo Sie ungestört die Beobachtungen festhalten können.
- Drei unterschiedliche Beobachtungsbogen gehören zur Ausrüstung. Die Bogen sind ganz persönlich.
- Sprechen Sie nur über wirklich nötige Dinge mit Ihrem eigenen oder mit anderen Kindern. Ihr Kind wird Ihnen keine Hefte usw. zeigen.
So können Sie sich innerhalb des Unterrichtes orientieren
Jedes Kind bewegt sich innerhalb der Schule 3×3 in drei wichtigen Bereichen.
Wichtig ist, dass Sie Beobachtungen in allen drei Bereichen machen.
Das Kind bewegt sich im „Ich Bereich“.
- Im Mittelpunkt steht das Kind selber.
Beobachtbar z.B. während des Unterrichtes im schoolroom.
Das Kind bewegt sich im „Wir Bereich“.
- Im Mittelpunkt steht das Tun in der Gruppe.
Beobachtbar z.B. während der Sequenz „Lernspiele“ oder während der Pause.
Das Kind bewegt sich im „Ihr Bereich“.
- Im Mittelpunkt steht das Tun für die Gruppe.
Beobachtbar z.B. während des Einsatzes als Tutor.
Einige Wochen später treffen sich die Eltern zu einem Treffen aller DetektivInnen. Sie tauschen aus über die Erfahrungen die sie gemacht haben. Natürlich endet der Abend mit einem gemütlichen Zusammensein.
Beobachtungsbogen 1
| Beobachtungen aus dem „Ich Bereich“ des Kindes, beim Arbeiten z.B. im schoolroom
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Beobachtungsbogen 2
| Beobachtungen aus dem „Wir Bereich“ des Kindes, in der Gruppe, z.B. in der Pause, in den Phasen der Lernspiele.
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Beobachtungsbogen 3
| Beobachtungen aus dem „Ihr Bereich“ des Kindes, für die Gruppe
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green table
In der Mitte des Schulzimmers steht ein langer grüner Tisch.
Er hat eine wichtige Rolle im Unterricht der Schule 3×3.
Ich bat die Kinder, Texte zu schreiben zu diesem Tisch.
Das ist die Zusammenstellung dieser Texte.
Ich fühle mich glücklich beim green table
Er ist schön.
Er ist gross.
Er ist sehr alt.
Viele Stühle stehen um den Tisch herum.
Mir gefällt die grüne Farbe, sie sieht aus wie ein Teppich.
Wenn wir an den green table gerufen werden,
dann stehen wir und halten die Arme auf dem Rücken.
Wir setzen uns erst, wenn Frau Baumgartner sagt:
Asseyez-vous!
Es gibt eine Sitzordnung, aber sie ist flexibel,
weil nicht immer alle Kinder an den green table kommen.
Wir bekommen schöne Aufträge und
wir reden über spannende Themen.
Tutor und Tutörchen arbeiten hier miteinander.
Wenn ein Kind etwas nicht weiss, wird es hier unterstützt.
Wenn man nicht weiss, wie es weitergeht, dann darf man ein Kind
zum green table rufen und es fragen.
Wir schauen zusammen ein Buch an.
Die Leseband liest Texte.
Auf dem green table liegen die Nachmittagsarbeiten bereit.
Mir fällt auf, dass es spannend ist, hier Spiele zu machen.
Wir spielen Monopoly, Elferraus, Spiel des Wissens und Lesespiele. Ich erinnere mich auch an das Schokoladenspiel.
Ich fühle mich glücklich beim green table.
